Werkbefragungen - Genaue Angaben des Textmaterials
(letzte Aktualisierung: 28.2.2005)

"Fortlaufende Werkbefragungen" über alle drei Kongresstage 

Donnerstag, 3. März 20.30-22.00, Freitag, 4. März 09-10.30, Samstag, 5. März 09.00-10.30

WF1
Grundlagen aus allen drei Kerngebieten
Heini Schwob, Zürich
Technik: Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis. Frankfurt am Main: Syndikat. (Neuauflage 2005: Psychosozial-Verlag, Giessen).
Kapitel 2. Die Sukzession im Assoziationsverlauf, S. 36 bis 38, 5.Zeile.

Traum: Fritz Morgenthaler (1986/2004). Der Traum. Fragmente zur Theorie und Technik der Traumdeutung. Frankfurt am Main: Qumran. (Neuauflage 2005: Psychosozial-Verlag, Giessen).
Text: Traumdiagnostik. Zur Bedeutung der formalen und strukturellen Gesichtspunkte, S. 86/87.

Sexualität: Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität , Perversion. Frankfurt am Main. Qumran. (Neuauflage 2004: Psychosozial-Verlag, Giessen).
Text: Die Stellung der Perversionen in Metapsychologie und Technik, S. 30, ab Zeile 5 bis S. 31.

WF2
Traum
(nur Freitag und Samstag)
Judith Valk, Zürich
Auszüge aus einem Traumseminar Fritz Morgenthalers in Italien. Der bisher unveröffentlichte Text wird am Kongress verteilt.

WF3
Technik
Heinrich Deserno, Frankfurt am Main
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis. Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 1. Theorie der Technik und analytischer Prozess
Kapitel 2. Die Sukzession im Assoziationsverlauf
Kapitel 8. Die Durcharbeitung eines Übertragungswiderstandes
Kapitel 10. Viele Wege führen zu keinem Ziel

Für den Donnerstag Abend geht es um Kapitel 1; hier dachte ich an Seite 13 mit den Formulierungen: "Die Anwendung der psa. Methode ist begrifflich nicht fassbar" und unten: "Technikkonzepte sind Orientierungstafeln ..."; dann an die Seiten 15 und 16 wegen des dialektischen Denkmodells und der innerpsychischen revolutionären Bewegung durch die Analyse.

Am Freitag morgen vor meinem Vortrag geht es um Kapitel 2 und 8; aus Kapitel 2 ist mir die Seite 41 wichtig, wo es um die Behebung der Übertragungskonfusion geht - es ist auch darüber nachzudenken, wie sie überhaupt entsteht (vermutlich immer). Und aus Kap. 8, die Seiten 110 und 111, wo Morgenthaler gegen die Orientierung an den Ich-Leistungen und für die Orientierung an der emotionalen Bewegung argumentiert.

Am Freitag Abend geht es um Kap. 10, und darin um die Seiten 144 und 145, das Gulliver-Beispiel und die rekonstruktive Deutung. 

WF4
Technik
Cornelius Textor, Winterthur, Christina Kurz, Bern, Christoph Stettler, Bern
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis. Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 2. Die Sukzession im Assoziationsverlauf, S. 35/36.
Text: Von "Was hat die Theorie der Technik für den Fall einer solchen Konfusion ..." bis ".....Vorstellungen und kognitive Funktionen zu einem sinnvollen Ganzen zu ordnen"

Cornelius Textor
Kapitel 5. Die Identifikation, S.90 von "Ich setze mich..." bis S. 91 (Schluss des Kapitels).
Neben der Textvertiefung werden wir das Besondere an Morgenthalers Technik, im Vergleich zur "klassischen" Technik, zu benennen versuchen und uns Gedanken machen zu den Auswirkungen dieses Besonderen für
den/die AnalytikerIn selbst, aber auch für den/die AnalysandIn.

Christina Kurz
Kapitel 6. Der Übertragungswiderstand, S.  94 Abschnitt Mitte bis S. 97 Abschnitt Mitte.
Titel: Deuten - mit links

Christoph Stettler
Titel: Deuten mit links. Textstelle: Technik, Kap. 6, Der Übertragungswiderstand, Seite 94 Abschnitt Mitte bis Seite 97 Abschnitt Mitte.

WF5
Sexualität
Emilio Modena, Zürich
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität , Perversion. Frankfurt am Main. Qumran.
Text: Sexualität und Psychoanalyse, S. 137 - 165.
Am Donnerstag S. 137-145, am Freitag S. 145-155 und am Samstag S. 155-165.

WF6
Sexualität
Stefan Erne, Zürich und Stephan Salchli, Zürich
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität , Perversion. Frankfurt am Main. Qumran.
Texte: Die unneurotische Entwicklung zur Homosexualität
und: Homosexualität
1. Sequenz: S. 107 oben: "1.Die autoerotische Erfahrung, sich ...."etc. bis S. 108 unten "...Lust erlebt."
2. + 3. Sequenz:  S. 119 oben: "Das Kind tritt ..... " etc. bis S. 121 Mitte "...polaren Gegensätze disqualifiziert."

WF7
Ethnopsychoanalyse
Danielle Bazzi, Zürich
Paul Parin, Fritz Morgenthaler, Goldy Parin-Matthèy (1963). Die Weissen denken zuviel. Psychoanalytische Untersuchungen in Westafrika. Zürich: Atlantis.Textstellen: Die psychoanalytischen Gespräche. Amba Ibem. S. 173 - 179
Paul Parin, Fritz Morgenthaler, Goldy Parin-Matthèy (1971). Fürchte deinen Nächsten wie dich selbst. Psychoanalyse und Gesellschaft am Modell der Agni in Westafrika.Frankfurt am Main: Suhrkamp TB Wissenschaft. Textstellen aus: 8. Kapitel: Rolle und Identität.
Tanofram Brou Koffi. S. 462 - 466.
Fritz Morgenthaler, Florence Weiss , Marco Morgenthaler (1984). Gespräche am sterbenden Fluss. Ethnopsychoanalyse bei den Jatmul in Papua-Neuguinea. Frankfurt am Main: Fischer TB. Textstellen aus: Kwandemi. S. 154 - 160.

Da die drei angegebenen Bücher leider vergriffen sind, möchte ich darauf hinweisen, dass die beiden Kapitel aus den Büchern von Parin/Morgenthaler/Parin-Matthèy auf folgender CD nachzulesen sind:
Parin, Paul: Psychoanalyse, Ethnopsychoanalyse, Kulturkritik. Psychosozial Verlag - Reihe: Psyche und Gesellschaft, CD-Rom
Preis Euro (D): 19,90 SFr: 34,90
ISBN 3-89806-211-2

WF8
Traumseminare leiten
Ralf Binswanger, Zürich
Maximal fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer üben die Leitung von Traumseminaren ("zum Leiten" anmelden!). Maximal fünfzehn andere bilden die Gruppe, die Träume aus Behandlungsstunden einbringt und bearbeitet ("als Gruppenmitglied" anmelden!).

Einzelveranstaltungen

Donnerstag, 3. März 20.30-22.00

Traum

WDo
Traumseminar
Reimut Reiche, Frankfurt am Main
Eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer stellt einen Traum aus einer Behandlungsstunde vor - und sonst nichts. Die Gruppe bearbeitet diesen Traum.

WDo2
Christian Jordi, Zürich
(neu: Bei Bedarf wird Christian Jordi eine fortlaufende Werkbefragung zum Traum anbieten)
Fritz Morgenthaler (1986/2004). Der Traum. Fragmente zur Theorie und Technik der Traumdeutung. Frankfurt a.M.: Qumran.
Text: Traumdiagnostik. Zur Bedeutung der formalen und strukturellen Gesichtspunkte.
S. 79 ff: "Erzählt mir ein Analysand einen Traum..." bis S. 81: "Daraus lässt sich schliessen, welche formalen Aspekte auf die Techniken hinweisen, die die Zensur verwendet hat, um bei der Traumbildung den latenten Inhalt zum manifesten umzugestalten."
S. 81 ff: "Um die Psychodynamik der Traumbildung als Ganzes zu umschreiben, eignet sich folgende Hilfsvorstellung, um in der Traumdiagnostik den Weg zu finden, die Tendenz der unbewussten Motivation zum Traum zu erkennen...." bis S. 83  "...je grösser die Menge der Eindringlinge ist, desto schwieriger wird es für die Traumregisseure, alles rechtzeitig zuzudecken."

WDo3
Heinz Lippuner und Mirna Würgler, Zürich
Fritz Morgenthaler (1986/2004).Der Traum. Fragmente zur Theorie und Technik der Traumdeutung. Frankfurt a.M.: Qumran.
Text: Ein Traum als Beweismittel, Textstelle: Seite 45-52: Über das Erinnern, Erzählen und Vergessen von Träumen
.

WDo4
Barbara Modena, Zürich
Fritz Morgenthaler (1986/2004).Der Traum. Fragmente zur Theorie und Technik der Traumdeutung. Frankfurt a.M.: Qumran. Text: Traumdiagnostik. Zur Bedeutung der formalen und strukturellen Gesichtspunkte.

WDo5
Technik
(Vorbereitung für BKFr5)
Rony Weissberg, Zürich
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis.
Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 5. Die Identifikation, S. 78 ab Zeile 9, neuer Abschnitt: "Weil ich mich zu meinem Analysanden grundsätzlich so einstelle..... " bis S. 79 unten: "..., das bisher nicht fassbar geworden ist." (Die Textstelle bezieht sich auf ein Fallbeispiel, das zwischen Seite 66 und 91 immer wieder aufgegriffen wird, auf das wir jedoch nur am Rande eingehen werden).

WDo6
Spez. Kinder & Jugendliche
(Vorbereitung für BKFr8)
Gisela Leyting und Egon Garstick, Zürich
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität, Perversion. Frankfurt am Main: Qumran.
Text: Zur Genese der gestörten Geschlechtsidentität am Modell der Homosexualität mit narzisstischer Problematik, S. 79- 85.

Freitag, 4. März 09.00-10.30

Technik

WFr1
Christian Hauser, Zürich
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis.
Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 4. Die Aktualisierung des Übertragungskonflikts, S. 61-63 (Mitte)
.

WFr2
Olaf Knellessen, Zürich
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis.
Frankfurt am Main: Syndikat.
Text: Einleitung,
S. 7 - 11

WFr3
Ulrike Körbitz, Graz
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis.
Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 7. Die Dynamik der Widersprüche im Deutungsprozess. Seiten 102-109.

WFr4
Martin Kuster, Zürich
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis. Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 1. Theorie der Technik und analytischer Prozess, Seiten 20 bis 29 ("Bevor ich untersuche...dekonfliktualisierte Ichfunktionen".)
Wenn dem Analytiker durch den Analysanden (bewusst) eine bestimmte  Uebertragungsrolle zugeschrieben wird resp. wenn der Analytiker diese Rolle annimmt / wenn der Analytiker in Uebereinstimmung mit seinen eigenen Ueberichforderungen deutet und der Analysand diese mit ihm teilt - beide Male wird der Fluss der emotionalen Bewegung zweier konflikthafter Partner gestoppt und der analytische Prozess ist blockiert. Es handelt sich um eine Abwehr der Verführung, Verführung des Analytikers durch den Analysanden und umgekehrt. Ohne diese Verführung gibt es keine Analyse.
Der Analytiker braucht Hilfsmittel, um seine Konfliktneigungen, die in der analytische Beziehung reaktiviert werden, unter Kontrolle zu halten. Dazu dienen ihm Konzepte der Theorie der Technik, welche den Auseinandersetzungen der Menschen untereinander ebenso nahe sein müssen wie der Metapsychologie.

WFr5
René Pomeranz
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis. Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 1. Theorie der Technik und analytischer Prozess, von Seite 13 (Ausg. 1978):  "Im Verlauf der Entwicklung..." bis Seite 15: "...wie es schon immer war."

WFr6
Giorgio Scheidegger, Bern
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis. Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 4. Zur Aktualisierung des Übertragungskonflikts, Seiten 62-64.

Samstag, 5. März 09.00-10.30

Sexualität

WSa1
Hans Peter Bernet, Zürich
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität, Perversion. Frankfurt am Main: Qumran.
Text: Sexualität und Psychoanalyse
Der Wiederholungszwang der sexuellen Objektbesetzung S. 145-147
Der Circulus viciosus und seine Verleugnung durch die psychoanalytische Theorie.  S.148-151
Die Disharmonie zwischen Primär- und Sekundärprozess im Erleben des Einzelnen und in der Gesellschaft. S. 151-154/55

WSa2
Rachel Bodmer, Zürich
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität, Perversion. Frankfurt am Main: Qumran.
Text: Sexualität und Psychoanalyse, S. 142/143 Mitte und S.152Mitte/153Mitte.
Thema: Die Rolle des "Primärprozesses" bei Morgenthaler soll anhand der zwei Textstellen etwas erhellt werden (Wahrnehmung/ Sexualität).

WSa3
Ingrid Feigl und Marina Hohl, Zürich
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität , Perversion. Frankfurt am Main: Qumran.
Text: Die Stellung der Perversionen in Metapsychologie und Technik, S.29 Mitte,  ab: "Was also sind Perversionen?" bis S. 32 Mitte, Ende Abschnitt. Dazu das klinische Beispiel auf S. 37.

Zur Plombentheorie

WSa4
Beat Keller, Zürich
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität, Perversion. Frankfurt am Main: Qumran.
Text: Sexualität und Psychoanalyse.
Titel: Primärprozessromantik

WSa5
Eric Winkler
Fritz Morgenthaler (1984/2004). Homosexualität, Heterosexualität , Perversion. Frankfurt am Main: Qumran.
Text: Homosexualität S. 120 oben "Bei einer Entwicklung zur
Homosexualität..." bis S. 121 Mitte "...disqualifiziert."

WSa6
Technik
Peter Schneider, Zürich
Fritz Morgenthaler (1978/2005). Technik. Zur Dialektik der psychoanalytischen Praxis. Frankfurt am Main: Syndikat.
Kapitel 1.Theorie der Technik und analytischer Prozess. Die ersten 4 Seiten des ersten Kapitels. (ohne den 2. Absatz auf S.12)